"Alkohol. Leben können."

Mit „Alkohol. Leben können.“ gibt es neue Möglichkeiten für die Betreuung, welche ganz auf die individuelle Situation der/des Betroffenen zugeschnitten ist.

Ambulante Behandlungs-/Rehabilitationsmodule und Dauer

  • Vorbereitung
    Zielgruppe:
    Klient*innen, die einen stationären Aufenthalt planen. Das Ziel dieses Moduls ist es, Klient*innen auf den stationären Aufenthalt vorzubereiten.
  • Therapie & Reha Intensität 1
    Zielgruppe: Alkoholkranke, die einer intensiven therapeutischen Behandlung/Rehabilitation bedürfen, aber auf Grund ihrer Lebenssituation einen stationären Aufenthalt nicht absolvieren können - oder nach einem stationären Aufenthalt.
    Dauer: 3 Monate
  • Therapie & Reha Intensität 2
    Zielgruppe: Alkoholkranke, die einer ambulanten Behandlung/Rehabilitation ihrer Suchterkrankung bedürfen, auch im Anschluss an eine stationäre Behandlung/Rehabilitation.
    Dauer: 6 Monate
  • Therapie & Reha Intensität 3
    Zielgruppe: Alkoholkranke, die einer ambulanten Behandlung/Rehabilitation bedürfen, welche eine längerfristige Begleitung/Rehabilitation und nicht so sehr die akute Behandlung/Rehabilitation in den Vordergrund stellt.
    Dauer: 12 Monate
  • Therapie & Reha Intensität 4
    Zielgruppe: Alkoholkranke, die eine langfristige Begleitung/Rehabilitation benötigen. Ziel dieses Moduls ist die langfristige Begleitung/Rehabilitation von alkoholkranken Klient*innen. Es ermöglicht, zeitlich nicht belastende Kontakte zur Rehabilitationseinrichtung für Klient*innen aufrecht zu halten.
    Dauer: 24 Monate

Medizinische Betreuung/Behandlung/Rehabilitation
Im medizinisch/psychiatrischen Bereich liegt das Hauptaugenmerk auf der optimalen medikamentösen Einstellung der Klient*innen. Dem kommt in der ambulanten Therapie besondere Bedeutung zu, da eine physische und psychische Stabilisierung die Grundlage der psychosozialen Rehabilitation darstellt.

Psychotherapie, Klin.-Gesundheitspsychologie
Die klinisch-gesundheitspsychologische bzw. psychotherapeutische Arbeit hat vorwiegend stützende Elemente im Fokus. Eine längerfristige Psychotherapie bzw. klinisch-gesundheitspsychologische Behandlung/Rehabilitation ist wünschenswert und möglich.

Soziale Arbeit, Beschäftigungstherapie
Soziale Arbeit im Grünen Kreis steht im Schnittpunkt zwischen Individuum und Umwelt/Gesellschaft. Sie widmet sich der sozialen Integration der Klient*innen in den Bereichen Wohnungssuche, Schuldenregulierung, Arbeitssuche und wird von unseren Sozialarbeiter*innen durchgeführt. Unterstützt wird diese Arbeit von Sozialpädagog*innen, Suchtberater*innen, aber auch von Mitarbeiter*innen des psychotherapeutischen/klinisch-gesundheitspsychologischen Teams.
Sollte Arbeit oder Ausbildung vorhanden sein, gilt es, diese zu erhalten. Hier geht es vor allem um arbeitsplatzsichernde Maßnahmen. Bei arbeitssuchenden bzw. arbeitslosen Klient*innen werden diese dabei unterstützt, möglichst rasch wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. Kooperationen mit Schulen, Ausbildungsstellen, AMS, PVA, WGKK, Wiener Berufsbörse, WIFI, BFI, SDHN (Sucht- und Drogenhilfsnetzwerk Wien) etc. fördern dies.

Aktive Freizeit, Sport, Kunst, Kreativität
Durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen werden Klient*innen animiert, für ihre aktive Freizeit entsprechende Angebote zu finden (Sport, Kunst, Kultur, Kreativität).

Angehörige
Angehörige werden, sofern möglich, in die laufende Behandlungsarbeit mit eingebunden.

Ziel
Ziel der ambulanten Behandlung/Rehabilitation ist es, Klient*innen, die beruflich und sozial so integriert sind, dass sie keine stationäre Stabilisierung benötigen bzw. Klient*innen im Anschluss an eine stationäre Behandlung/Rehabilitation, eine begleitete Auseinandersetzung mit ihrer Suchterkrankung zu ermöglichen. Im Laufe der Behandlung/Rehabilitation sollten die Klient*innen in der Lage sein, ihr Leben stabil führen zu können und die nötigen Hilfskontakte und Ressourcen zur Hand zu haben.