Königsberger Weiderinder

Freiheit ohne Grenzen
Der Verein Grüner Kreis bewirtschaftet in der Buckligen Welt/NÖ drei Bio-Bauernhöfe und widmet sich in diesem Rahmen der Zucht und Erhaltung alter Nutztierrassen. Auf 80 Hektar Wald- und Weideflächen tummeln sich Aubrac-Rinder, Mangalitza -
Schweine, Porcs Gascons, Kärntner Brillenschafe, Braune Bergschafe und allerlei Federvieh. Neben ihren individuellen Qualitäten ist diesen alten Rassen eines gemein: sie sind für die Intensivhaltung ungeeignet. So leben die Tiere ganzjährig im Freien und verbringen nur die Nacht in geräumigen Freilaufställen.

Das Aubrac-Rind
Die Rasse stammt aus dem Massif del‘Aubrac, einem Hochplateau im französischen Zentralmassiv. Erste Hinweise auf die Aubrac-Rinder lassen sich bereits in Aufzeichnungen aus dem 17. Jh. finden. Die Tiere zeichnen sich durch Robustheit
sowie hervorragende Muttereigenschaften aus und sind wie geschaffen für die extensive Mutterkuhhaltung in der Buckligen Welt.

Natürlicher geht‘s nicht
Aubrac-Rinder lieben das Leben im Freien. Obwohl großzügige Offenlaufställe zur Verfügung stehen, halten sich die Tiere selbst bei Schnee, Wind und Kälte lieber auf der Weide auf. Nicht selten bringen die Kühe ihre Kälber im Schnee zur Welt, was dieser widerstandsfähigen Rasse offensichtlich nichts auszumachen scheint. So natürlich wie unsere Aubrac-Rinder leben, ernähren sie sich auch. Grünfutter und frisches Quellwasser aus dem eigenen Brunnen ist alles, was auf dem Speiseplan der Tiere steht. Auf den Einsatz von Mastfutter wird völlig verzichtet. Die Ochsen und Kalbinnen wachsen sehr langsam heran. Dabei entwickeln sie ein besonders aromatisches und bekömmliches Fleisch.

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Genießen mit Gewissen
Rinder sind Wiederkäuer, deren Verdauungsapparat auf die Verwertung von Gras spezialisiert ist. Heute werden in Rindermastbetrieben Getreide, Mais und Soja als Kraftfuttermittel eingesetzt, um eine schnellere Gewichtszunahme zu erreichen. Weltweit wird bereits ein Drittel des Getreides an Nutztiere verfüttert. Anders als Heu und Gras, kann Kraftfutter vom Rind nicht wiedergekäut werden. Das wirkt sich nachteilig auf die Tiergesundheit und die Fleischqualität aus. Getreu dem Slogan »Feed no Food« füttern wir unsere Tiere so, wie die Natur es vorsieht: mit Grünfutter und sonst gar nichts!

Gesundheit inklusive
Das Fleisch und Fett der Rinder sind wertvolle Energielieferanten und Träger von essentiellen Fettsäuren sowie fettlöslichen
Vitaminen. Sie liefern einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Untersuchungen zeigen, dass eine auf Grünfutter basierende Fütterung den gesundheitlichen Wert von Rindfleisch erheblich verbessert. Die Vorteile von Bio-Weide-Beef liegen auf der Hand:

  • Mehr essentielle Fettsäuren: Rindfleisch aus Grasfütterung enthält fünf Mal mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren als Fleisch aus Intensivmast.
  • Besseres Fettsäurenverhältnis: Bei Fleisch aus der Weidehaltung liegt das Verhältnis zwischen Omega-3-und Omega-6-Fettsäuren um ein Vielfaches günstiger als bei der Intensivmast.
  • Mehr konjugierte Linolsäuren: Das Fleisch grasgefütterter Rinder enthält einen doppelt so hohen Anteil an konjugierten Linolsäuren wie jenes von intensiv gefütterten Tieren.
  • Mehr Vitamin A und E: Die Vitamingehalte im Fleisch grasgefütterter Rinder sind bei Vitamin A zehn Mal höher und bei Vitamin E drei Mal höher als bei gemästeten Tieren.
  • Weniger Fett: Fleisch von Weiderindern enthält weniger Fett und ist reicher an Proteinen.