Königsberger Weideschweine

Freiheit ohne Grenzen
Der Verein Grüner Kreis bewirtschaftet in der Buckligen Welt drei Bio-Bauernhöfe und widmet sich in diesem Rahmen der Zucht und Erhaltung alter Nutztierrassen. Auf 80 Hektar Wald- und Wiesenflächen tummeln sich neben Tauernschecken Ziegen, Aubrac Rindern, Sulmtaler und Altsteirer Hühnern die Vertreter zweier urtümlicher Schweinerassen: des Porc Gascon und des Mangalitza Schweins. Beide Rassen sind für die Intensivhaltung völlig ungeeignet. So leben die Tiere ganzjährig im Freien und verbringen nur die Nacht in geräumigen Freilaufställen.

Das Porc Noir Gascon ist eine uralte Schweinerasse aus den Pyrenäen, die außerhalb ihrer französischen Heimat nur auf unseren Höfen zu finden ist. In einem weitläufigen Waldgehege suchen sich unsere Schweine ihre Nahrung zum Teil selbst und liefern ein Fleisch mit unvergleichlichem Aroma.

 Porc Gascon

landwirtschaft

 

Die Existenz des Porc Gascon ist über mehr als zwei Jahrtausende dokumentiert. Bereits der antike Geschichtsschreiber Strabon pries die Qualitäten der schwarzen Schweine aus Gallien. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft stand diese alte Kulturrasse aus den französischen Pyrenäen bereits knapp vor dem Aussterben. Heute ist das Porc Gascon selbst in der Sterne-Gastronomie wieder zum gefragten Qualitätsprodukt avanciert.

Mangalitza Wollschwein 

schwein

 

Auch das Mangalitza Schwein zählt zu den alten Schweinerassen und galt noch zum Ende des 19. Jahrhunderts als begehrtes Zuchtschwein. Die Veränderung der Essgewohnheiten führte jedoch zu einer dramatischen Reduktion des Mangalitza-Bestands. Inzwischen erfreut sich das Wollschwein bis nach Amerika und Japan großer Beliebtheit in der Spitzengastronomie und bei qualitätsbewussten Konsumenten.

Bio-Fleisch von unseren Weideschweinen kaufen

Bio-Fleisch direkt vom Erzeuger
Teilen Sie uns Ihren Bestellwunsch mit und holen Sie Ihr Fleisch direkt bei uns oder bei einem unserer Partner ab. Gustieren Sie in unserem Sortiment, wir beraten Sie gerne persönlich.

Schweineglück macht guten Speck
Unsere Tiere leben artgerecht im Familienverband und ernähren sich neben allem Freßbaren, das im Wald und auf der Weide
zu finden ist, ausschließlich von heimischem Bio-Getreide. Aus gesundheitlichen wie ökologischen Überlegungen verzichten wir auf Intensivfuttermittel, die in der konventionellen Schweinemast gang und gäbe sind. Viel Bewegung und natürliches Futter lassen die Schweine zwar nur langsam heranwachsen, begünstigen aber die Fleisch- und Speckqualität. Studien belegen, dass sich das Fleisch von Schweinen aus Weidehaltung durch mehr wertvolle Fettsäuren, ein günstigeres n6/n3-Verhältnis und weniger Cholesterin auszeichnet.

Auch Schweinefleisch soll reifen
Weideschweine werden zwei bis drei Mal älter als Tiere aus konventioneller Haltung. Die hohe Bewegungsaktivität bewirkt kräftigere Muskeln und die charakteristische dunkle Färbung des Fleisches. Um den optimalen Genusswert zu erreichen,
sollte das Fleisch von Weideschweinen länger gereift werden. Wir reifen die Teilstücke bei Temperaturen zwischen 0° und 2°C für 9 Tage im Vakuum. Das Fleisch gewinnt dadurch an Zartheit, Aroma und Geschmack.